Trinkbrunnen La Strada

  • Barrierefrei, auch für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
  • Alle Bauteile aus rostfreiem Edelstahl

  • Robuste Ausführung, dadurch vandalismussicher
  • Wertet durch die Gestaltung jeden Platz auf
  • Kontaktlose Auslösung durch Sensortechnik
  • Zum Auffüllen von Trinkgefäßen geeignet

  • Erfüllt höchste hygienische Standards
  • Entspricht allen DVGW-Vorgaben
  • Frei einstellbare Spülintervalle zur Verhinderung von Verkeimung

  • Mit Jahresbatterie, kein Stromanschluss erforderlich

  • Winterabdeckung für die Sammelschale
  • Optional mit beleuchteter Kugel
  • Mit geätztem, unzerstörbarem Schriftzug
  • Auf Wunsch auch in anderen Farben lieferbar
  • Brauchwasser wird wahlweise oberflächig, durch Versickerung oder im Kanalnetz abgeführt oder kann als Grünbewässerung genutzt werden
  • Aufbau auf festem Untergrund durch Verdübelung oder auf Grünland mit Montagegestell aus Edelstahl in Magerbeton

Trinkbrunnen La Strada

„La Strada“ ist ein moderner Trinkbrunnen, der sich mit seiner aufrechten Säulenform auf die Tradition der Schwengelpumpenbrunnen bezieht. Die verständliche und schnörkelose Formensprache macht ihn zeitlos und trotzdem elegant. Der durch seine Größe weithin sichtbare Trinkbrunnen lädt zur Aufnahme von frischem Trinkwasser ein.

Die verwendeten Materialien erfüllen alle Wünsche an Hygiene und Trinkwasserqualität. Durch die „frei schwebende“ Sammelschale ist „La Strada“ auch für Rollstuhlfahrer geeignet und damit barrierefrei.

Der Schwengelpumpenbrunnen kam in den Jahren um 1880 auf und bestimmte in deutschen Städten bis in die 1960er Jahre hinein das Straßenbild. An meist aus Gusseisen bestehenden, oft kunstvoll verzierten Säulen befand sich auf einer Seite ein gebogener Hebelarm und auf einer anderen Seite der Wasserspeier. Der Nutzer mußte den Pumpenschwengel mehrfach auf und nieder bewegen und dann auf die andere Seite der Säule laufen, um dort das fließende Wasser aufzufangen. Diese Schwengelpumpen standen meistens auf gebohrten Brunnen und waren unabhängig vom kommunalen Wasserleitungsnetz. Eine durch den Schwengel betätigte Membranpumpe förderte das Grundwasser zum Auslass. Um die Jahrhundertwende zum 20. JH. hin wurden diese Schwengelpumpenbrunnen für die meisten Haushalte zur Wasserversorgung genutzt. Durch aufkommende Erkrankungen wie Vergiftungen und Cholera wurde man auf die unterschiedlichen Wasserqualitäten aufmerksam und begann, die Brunnen mit Warnhinweisen zu beschildern wie „Kein Trinkwasser“. Zum Ende des 2. Weltkrieges und in der Nachkriegszeit war das öffentliche Wasserleitungsnetz vielfach zerstört, und die Brunnen am Straßenrand bekamen eine neue Wichtigkeit für die Trinkwasserversorgung. Später schwand ihre Bedeutung und in den 1960er Jahren begann man landesweit, die Brunnen zu entfernen, nachdem die Rückstände von den zunehmenden Autowäschen am Straßenrand zu einer Belastung für das öffentliche Trinkwassernetz wurden.

„La Strada“ bezieht sich mit ihrer aufrechten Säulenform auf die Tradition der Schwengelpumpen. Da „La Strada“ als Trinkwasserbrunnen jedoch an das öffentliche Trinkwasserleitungsnetz angeschlossen ist, braucht sie keinen Pumpenhebel. Der Wasserdruck aus dem Leitungsnetz fördert das frische Trinkwasser aus dem Mundspüler direkt in den Mund oder die Trinkflasche des Benutzers. Eine Sammelschale fängt das übrige Wasser auf und führt es zurück in den Abwasserkreislauf. Die moderne und schnörkelose Formensprache der Säule macht sie zeitlos und trotzdem elegant.